Grüne Perspektiven für Nußloch und Maisbach

Was wir uns vorgenommen haben, damit Nußloch eine attraktive und zukunftsfähige Gemeinde bleibt, haben wir in unserem Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2019 aufgeschrieben. Damit sind wir angetreten, damit habt ihr uns mit eurer Stimme beauftragt – und daran könnt ihr uns messen.

Nußloch ist eine attraktive Wohngemeinde. In einer globalisierten Welt mit vielen Veränderungen gilt es, unsere Heimat zukunftssicher zu machen. Bei den GRÜNEN ist die Zukunft zuhause. Mit hoher Lebensqualität und nachhaltigem Wohlstand. Einfach anders und besser für alle!

Wir GRÜNE stehen für …

Konsequenten Schutz von Natur, Umwelt und Klima – global denken, lokal handeln!
Bäuerliche Landwirtschaft – verbrauchernah, regional, umwelt- und tiergerecht!
Nachhaltige Gemeindeentwicklung – Grüngürtel erhalten und Innenentwicklung fördern statt Zersiedelung!
Attraktive Ortszentren – Ortsmitte mit dem Lindenplatz, Nahversorgungszentrum Massengasse/Mühlstraße
Lokales Einkaufen für den Wohlstand der Gemeinde – die Kaufkraft bleibt im Ort!
Moderne Mobilitätskultur – gleichberechtigt, vielfältig, vernetzt, entschleunigt und klimafreundlich!
Lebensqualität im öffentlichen Raum – für Begegnung, Bewegung und Verweilen, nicht nur für den Verkehr!
Vielfältige Gestaltungskraft – Unterstützung von Wirtschaft, Vereinen, Sport und Kultur!
Aktive bürgerschaftliche Beteiligung – mehr Mitsprache, Mitgestaltung und gesellschaftliches Miteinander!
Generationengerechtigkeit – familien- und kinderfreundliche Kommunalpolitik, passende Angebote für Jugendliche, Solidarität zwischen Jung und Alt!
Nachhaltige Kommunalverwaltung – die Kommune als Vorbild für ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung!
Neue Ideen und Mut zur Veränderung – Aufbruchstimmung über alle Disziplinen hinweg!

Wahlbroschüre 2019 zum Download

Konsequenter Schutz von Natur, Umwelt & Klima

Die Klimakrise ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit. Es ist unser aller Verantwortung, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Welt zu übergeben. Insbesondere die Verbrennung fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle sowie die industrielle Massentierhaltung verursachen exorbitante Mengen an Treibhausgasen.

Was bedeutet das für Nußloch, Maisbach und Umgebung?

Lange, heiße Sommer mit wochenlangen Hitzewellen, Dürren mit dramatischen Ernteeinbußen, Niedrigwasserstände in Flüssen und Seen, zunehmende Wetterextreme mit örtlichen Starkregen und Überschwemmungen … Auch unser Wald hat durch den Hitzesommer 2018 und den ausbleibenden Regen schweren Schaden erlitten. Im Tannengarten im Maisbacher Wald musste fast der gesamte Bestand abgeholzt werden. Im Buchenwald beim Waldkindergarten sieht es nicht viel besser aus. Durch die Trockenheit wurde außerdem das Futter für die Tiere knapp und musste von unseren Bauern teuer zugekauft werden.

Die Gemeindeverwaltung hat nun ein lokales Klimaschutzkonzept auf die Agenda gesetzt. Das begrüßen wir GRÜNE ausdrücklich! Wir sehen das als strategische Querschnittsaufgabe und möchten sie als Chance nutzen – für eine umweltfreundliche Mobilität in Nußloch, für eine kompakte Gemeindestruktur mit kurzen Wegen, für ein kommunales Förderprogramm für mehr Erzeugung und konsequente Nutzung von regenerativen Energien, für Energieeinsparungen im Gebäudebestand, für den bewussten Kauf regionaler Produkte vom Feld auf den Tisch (u. a. Wochenmarkt, Hofläden Freudensprung, Ziegenkäsehof und Weidhof Bräunling), für mehr Bäume im Ort als Schatten- und Feuchtigkeitsspender, für einen renaturierten Leimbach mit reduzierter Überschwemmungsgefahr – und vieles mehr!

Echten Klimaschutz gibt es nur mit starken GRÜNEN!

Regionale, bäuerliche Landwirtschaft fördern.

Wir setzen uns für eine nachhaltige Landwirtschaft im Einklang mit Natur und Umwelt ein. Wir wollen keine überdüngten Böden und nitratbelastetes Trinkwasser, keine Pestizid-Cocktails und Gentechnik auf den Äckern.
Der „Markus-Hof“ in Maisbach mit seinen 40 Hektar Anbaufläche macht vor, wie es geht: Er wirtschaftet nach Bioland-Richtlinien, stellt gute und gesunde Lebensmittel aus kontrolliert-biologischem Anbau her und hält Tiere artgerecht in offenen Ställen. 

Wir fordern Ställe, die den Tieren angepasst sind – nicht umkehrt. Wir möchten Kühe, die auf Weiden grasen und Hühner, die die Sonne sehen. Wir möchten blühende Streuobstwiesen mit Bienen und anderen Insekten. Es geht nicht um 100 % bio für alle. Zwischen „öko“ und industrieller Landwirtschaft liegt ein breites Spektrum. Wir wollen gute Lebensmittel zu fairen Preisen für die Verbraucher*innen und unsere Bauern. Bei den Eiern hat es ja bereits weitgehend geklappt.

Nachhaltige Gemeindeentwicklung

Wir haben konkrete Vorstellungen für ein verantwortungsvolles, zukunftsweisendes Gemeindeentwicklungskonzept 2035. Was ist uns dabei wichtig? Zur Finanzierung von Entwicklungsmaßnahmen wollen wir öffentliche Förderprogramme auf EU-, Bundes- und Landesebene konsequent nutzen, z. B. für die Sanierung von Gebäuden, für Verkehrsinfrastruktur, die Wasser- und Abfallwirtschaft sowie für den Umwelt- und Klimaschutz.

Wir plädierenfür Wohnungsbau durch gezielte Innenentwicklung, für eine Gemeinde der kurzen Wege und eine effiziente Nutzung der vorhandenen Infrastruktur. Wir haben genügend innere Reserven: größere unbebaute Grundstücke, Baulücken, abrissreife oder nicht mehr wirtschaftlich sanierbare Gebäude, vorausschauende Flächenumwidmungen, Flächenpotentiale durch Anbauten und Aufstockungen usw. Im Zuge der Innenentwicklung wollen wir aber auch Chancen nutzen: sozialer Wohnungsbau, ein Mehrgenerationenwohnprojekt, eine Schule mit integrierter Ganztagsbetreuung unter Einbeziehung des Freigeländes Ecke Hildastraße / Werderstraße und eine grundsätzliche Aufwertung des öffentlichen Raumes, u.a. durch mehr Begrünung.

Wir wollen keine weiteren Neubaugebiete, keine weitere Bodenversiegelung und den Erhalt unseres Grüngürtels als Naherholungsgebiet und ökologische Schutzfläche.

Die Ortszentren stärken.
Kein Discounter "auf der grünen Wiese".

In vielen Gemeinden haben der zunehmende Online-Handel und Filialbündelungen an den Ortsrandlagen – Großparkplätze mit Discountern, Drogeriemärkten, Bäckereiketten, Getränkehandel usw. – negative Folgen: Ladenleerstände greifen um sich, das öffentliche Leben in der Ortsmitte kommt zum Erliegen, gewachsene Ortsstrukturen werden zerstört und es entstehen zusätzliche Verkehrsströme.  

Wir wollen lebendige, quirlige Plätze und ein vielfältiges Angebot im Ort! Unsere Botschaft lautet: Die Zentren stärken! Wir möchten bewährte Strukturen erhalten, den Angebots-Mix unterstützen, den lokalen Einkauf bewerben, neue Ideen aufgreifen und gezielte Investitionen fördern!  

Der Lindenplatz und sein Umfeld müssen als lebendiger, zentraler „Markttreff“ nicht nur erhalten, sondern weiter vorangebracht werden. Neben den etablierten Anlaufpunkten – wie Rathaus, Bank, Apotheke, Bäckerei, Metzgerei – sollen neue Angebote im Einzelhandel, der Gastronomie sowie im Dienstleistungsbereich das Ortszentrum stärken und beleben, etwa ein kleiner Bauernmarkt, eine Pizzeria mit Eiscafé und eine gute Lösung für die Postfiliale. Das ermöglicht gebündelte Erledigungen mit kurzen Wegen. Hier treffen sich Jung und Alt, hier verweilt man gerne und es entstehen persönliche Kontakte –
es „menschelt“!

Weitere Attraktionen in der Ortsmitte können zusätzliche Impulse setzen: Warum nicht ein Street-Food-Festival mit internationaler Küche oder ein sommerliches „Dîner en blanc“ in französischer Tradition mit großen, weiß eingedeckten Tafeln, an denen man mit mitgebrachten Speisen Platz nimmt?

Den Kreuzungsbereich „Massengasse/Mühlstraße“ sehen wir als wichtiges Element für die Nahversorgung im Westen Nußlochs. Auch dieses Zentrum soll nicht nur erhalten, sondern durch gezielte Investitionen entwickelt und gestärkt werden. Auch deshalb sind wir gegen einen weiteren Discounter am Ortsrand, der diesen Bereich schädigen würde. Auch Maisbach liegt uns natürlich unverändert sehr am Herzen. Es muss als idyllischer Weiler und landschaftliches Kleinod bewahrt und eingebunden werden.

Lokal einkaufen.

Lokal einkaufen: Mit diesem Motto werben und sensibilisieren wir gezielt für die Bündelung der Kaufkraft im Ort. Davon profitieren alle – der Einzelhandel, die Gastronomie, das Handwerk, das Gewerbe,die Bauern – und nicht zuletzt alle Nußlocher Bürger*innen! Nur so hält sich beispielsweise ein gemütliches Café, ein Buchladen, ein Textil- und ein Kaffeefachgeschäft, ein Fahrradladen mit Werkstatt oder ein Optik- und Uhrenspezialist. Wir ermöglichen damit dauerhaft ein breites und vielfältiges Angebot, tragfähige Umsätze, verlässliche Steuereinnahmen, unbezahlbare Kontakte und die Lebendigkeit im Ort.

Mobilität neu denken.
Sinnvolle Alternativen zum Autoverkehr entwickeln.

Für das Mobilitätskonzept haben wir eine klare, nachhaltige Strategie! Mobilität in Nußloch – die stellen wir uns künftig anders vor: gleichberechtigt, vielfältig, vernetzt, entschleunigt, sicher, leise, abgasarm – und mit hoher Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, insbesondere für Anwohner*innen, Fußgänger*innen, Radfahrer*innen, unsere Kinder und die älteren Mitbürger*innen!

Wie wollen wir dieses Ziel erreichen? Für uns sind alle Verkehrsteilnehmer*innen gleichberechtigt. Mit uns gibt es die ersten markierten Radwege sowohl im Ort als auch nach Leimen/Heidelberg und St. Ilgen/Sandhausen, auch für die vielen Berufspendler und Schüler*innen. Wir unterstützen geräuscharme, abgasfreie Antriebstechnologien wie die E-Mobilität, zum Beispiel durch die nötige Ladeinfrastruktur, und setzen uns dafür ein, dass in Nußloch Car-Sharing angeboten wird.

Wir setzen uns dafür ein, dass der Nahverkehr zukunftsorientiert und klimaschonend weiterentwickelt wird. Dazu gehören gute Verbindungen im 10-Minuten-Takt in Nord-Süd-Richtung, mehr Schnellbusse nach Heidelberg sowie eine gute Busanbindung nach Walldorf und zum S-Bahnhof St.Ilgen/Sandhausen – auch in den Randzeiten. Darüber hinaus machen wir uns stark für ein völlig neues innerörtlichen Mobilitätsangebot, zum Beispiel einen E-Kleinbus mit festen Routen und Zeiten mit Anschluss nach Maisbach oder dezentrale Mitfahrbänke entlang der Hauptrouten zu den örtlichen Einkaufsmöglichkeiten und zur Ortsmitte – auch als Hilfestellung für unsere älteren Mitbürger*innen.   

Und Autoverkehr? Ja, natürlich – aber anders! Tempo 50 ist auf Teilen der fünf Nußlocher Hauptverkehrsstraßen unverändert angemessen. Aber im stark frequentierten Ortszentrum – insbesondere zwischen dem Nepomuk-Park und der katholischen Kirche – treten wir für Tempo 30 ein. Das entschleunigt und sorgt für eine Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf die umgehende B3. Damit wollen wir auch die neuralgischen Punkte (u.a. Einmündung der Sinsheimer Straße und Postfiliale/Ecke Massengasse) entschärfen.

Lebensqualität im öffentlichen Raum.

Wir wollen, dass Nußloch noch lebenswerter wird! Dazu möchten wir den öffentlichen Raum verschönern, den Lindenplatz begrünen, Baumpatenschaften fördern, Sitzbänke installieren und die westlichen und südlichen Ortseingänge aus Richtung Wiesloch (Höhe Seilbahnquerung)
und aus St. Ilgen (Höhe Feuerwehrhaus) einladend gestalten
und deutlich aufwerten.

Vielfältige Gestaltungskraft

Wir GRÜNE nehmen die außergewöhnliche Gestaltungskraft der Unternehmen, Vereine und Bürger*innen wahr und unterstützen diese! Wussten Sie, dass Nußloch so viele Leuchttürme mit überregionaler Strahlkraft beheimatet wie keine andere Gemeinde mit vergleichbarer Größe in unserer Region? Eine Auswahl:

Der Hauptsitz des internationalen Modeunternehmens Betty Barclay, der Mode- und  Lifestyle-Outlet Fashion-Park, die weltweit tätige Medizintechnikfirma Leica Biosystems, das Racket-Center als Maßstäbe setzender Sportpark („Fitnessstudio des Jahres 2018“), ein großflächiger 5-Megawatt-Solarpark als sichtbares Zeichen der Energiewende vor Ort, die SG Nußloch als Handballhochburg, das Weltranglisten-Tennisturnier MLP-Cup, der Libella-Cup als topbesetztes U14-Jugendfußballturnier mit zahlreichen Bundesligavereinen, die erfolgreichen Volksschauspiele mit ca. 900 Zuschauer*innen pro Vorstellung in einem beeindruckenden Freilichttheater, die Pferdesporttage mit Starter*innen aus ganz Süddeutschland, ein lebendige Fastnacht mit Prunksitzungen und Umzug, die vom Land Baden-Württemberg ausgezeichnete über 50-jährige Erfolgsgeschichte der Nußlocher Theater- und Ausstellungsfahrten mit knapp 10.000 Veranstaltungen und 500.000 Teilnehmer*innen, unsere Gemeindebücherei mit vielfältigem Angebot und vorbildlichem Engagement und nicht zuletzt die umweltfreundliche, seit über 100 Jahren aktive Lorenseilbahn mit ihrer einzigartigen Kurvenstation als zukünftiges Industriedenkmal.

Wir schätzen diese Nußlocher Kronjuwelen und wir sind dabei, wenn es gilt, mit Ihnen zusammen weitere Leuchttürme zu bauen!

Ein Nußloch für alle!
Für ein lebendiges Miteinander in Nußloch.

Wir stehen für eine aktive Stärkung bürgerschaftlicher Beteiligung. Warum ist das so wichtig? Unter unseren mehr als 11.000 Mitbürger*innen gibt es spezielles Wissen, außergewöhnliche Talenten und besondere Fähigkeiten zuhauf – diese gilt es für die Entwicklung unseres Gemeinwesens zu nutzen – im Rathaus, in den Nußlocher Vereinen und Projekten. Wir wollen mehr Mitsprache, Mitgestaltung und gesellschaftliches Miteinander.

Jedes Engagement und jede Bereitschaft, sich beratend, mit kreativen Impulsen oder im aktiven Ehrenamt einzubringen, ist eine wertvolle Ressource, die einen wichtigen Beitrag im Sinne des Gemeinwohls leisten kann. Beispielhaft seien hier nur die vorbildliche Integrationsleistung für Geflüchtete durch den örtlichen Asylkreis und der neu gegründete Verein „Lichtblick“ genannt.

Hier leisten insbesondere die zahlreichen Vereine mit ihrer vorbildlichen Arbeit und hohen Integrationskraft Unverzichtbares für den Zusammenhalt in Nußloch. Ein „Tag der Vereine“, eine jährliche Vereinsmesse mit Vorstellung der Angebote, der Vereinbarung von Schnuppertagen, der Möglichkeit zu spenden, ein faires Vereinsförderprogramm oder was auch immer – wir GRÜNE haben ein offenes Ohr!

Wir wünschen uns Nußloch und Maisbach generationengerecht. Damit meinen wir, dass wir generationenübergreifend und solidarisch passende Angebote und Orte für Ältere, Familien, Jugendliche, Kinder und Bedürftige schaffen. Für ältere Mitbürger*innen gehören dazu auch Möglichkeiten, um ihre Besorgungen selbstständig tätigen zu können – zu Fuß, mit dem Bürgerbus oder mit Hilfe der Mitfahrbänke.

Für unsere Familien steht die Schaffung einer ausreichenden Zahl von Kinderbetreuungsplätzen in den Altersgruppen U3, Ü3 und im Hort im Vordergrund. Bei weiter wachsendem Bedarf plädieren wir – neben den vier kirchlichen Kindergärten und dem Apfelbäumchen in freier Trägerschaft – für eine kommunale Betreuungseinrichtung. Das Hallenbad auf dem Schillerschulgelände wollen wir als freiwillige Gemeindeleistung erhalten – denn auch Schwimmen will gelernt sein!

Generationengerechtigkeit

Wir wünschen uns Nußloch und Maisbach generationengerecht. Damit meinen wir, dass wir generationenübergreifend und solidarisch passende Angebote und Orte für Ältere, Familien, Jugendliche, Kinder und Bedürftige schaffen. Für ältere Mitbürger*innen gehören dazu auch Möglichkeiten, um ihre Besorgungen selbstständig tätigen zu können – zu Fuß, mit dem Bürgerbus oder mit Hilfe der Mitfahrbänke.

Für unsere Familien steht die Schaffung einer ausreichenden Zahl von Kinderbetreuungsplätzen in den Altersgruppen U3, Ü3 und im Hort im Vordergrund. Bei weiter wachsendem Bedarf plädieren wir – neben den vier kirchlichen Kindergärten und dem Apfelbäumchen in freier Trägerschaft – für eine kommunale Betreuungseinrichtung. Das Hallenbad auf dem Schillerschulgelände wollen wir als freiwillige Gemeindeleistung erhalten – denn auch Schwimmen will gelernt sein!

Die dringend notwendige Sanierung der Schillerschule – Ausdruck des in den letzten Jahren entstandenen Investitionsstaus – steht für uns ganz oben auf der Agenda. Seit Jahren stehen wir GRÜNE für unsere Jugend ein. Hier sind wir weiterhin mit der Verwaltung und nunmehr seit Jahresbeginn mit einer größeren Gruppe von Nußlocher Jugendlichen im Dialog. Die Arbeitstitel müssen lauten: „Ein Platz der Jugend“ unter freiem Himmel (etwa in der Nachbarschaft des belebten REWE-Marktes) und ein „Partyraum“ für besondere Anlässe.

Für bedürftige Mitbürger*innen gibt es erste Ideen für eine Art „Begegnungscafé“ – einen Treffpunkt mit entsprechender Unterstützung und Sozialberatung in Zusammenarbeit mit dem für solche Zwecke gegründeten Verein „Lichtblick“. Selbstverständlich unterstützen wir auch die jüngsten Bestrebungen, in Nußloch wieder eine Kleiderstube und erstmals einen Tafelladen einzurichten.

Sprichwörtlich „zu guter Letzt“ gehen wir auch auf unserem Friedhof neue Wege: Nach der sehr guten Annahme der Urnenstelen arbeiten wir aktiv an der Umsetzung eines Friedwaldfeldes mit.

Nachhaltige Kommunalverwaltung

Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass sich Nußloch als nachhaltige Gemeinde positioniert und das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung auf allen Ebenen der Gemeindeverwaltung und des kommunalen Handelns verankert. Das gilt zum Beispiel für den kommunalen Umweltschutz, die kommunale Verkehrsplanung und die kommunale Energiepolitik, für eine verantwortungsvolle kommunale Beschaffung, die Umwelt und Menschenrechte achtet, und für eine vorausschauende Finanzpolitik, die eine stabile und dauerhafte Finanzierung kommunaler Aufgaben ermöglicht.

Es kommt uns darauf an, Entscheidungen im Einklang mit den Bedürfnissen kommender Generationen und der heute lebenden Menschen zu treffen. Ein guter Orientierungsrahmen ist die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 globalen Nachhaltigkeitszielen. Wir GRÜNE plädieren für die Entwicklung einer kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie in Nußloch, für einen Einstieg in eine nachhaltige kommunale Beschaffung und nachhaltige Pilotprojekte etwa für weniger Plastikmüll oder die Bewerbung Nußlochs als „Fairtrade Town“.

Neue Ideen und Mut zur Veränderung

Wie keine andere Partei stehen wir GRÜNE für neue Ideen und Mut zur Veränderung –und diese Grundhaltung gilt über alle kommunalen Teildisziplinen hinweg. Die Bürger*innen erwarten von der Politik auf allen Ebenen mehr Gestaltung, weniger Stillstand und Klein-Klein und eine verlässliche Perspektive für die nächsten Jahre. Dafür sind wir bereit!

„Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“
(Kurt Marti, 1921-2017, Schweizer Theologe und Schriftsteller)

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